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Jahresrückblick 2021 – Time flies when you’re having fun

Wir brauchen es gar nicht erst niederschreiben, aber die Plattitüde geht uns zu leicht von der Hand und ist zu wahr, um sie auszulassen: Die Zeit vergeht wie im Fluge, sie rennt und saust an uns vorbei und uns bleibt jedes Jahr aufs Neue nichts anderes übrig, als ihr ungläubig hinterher zu blicken. Das klingt negativ? Vielleicht ein wenig wehmütig, aber ansonsten müssen wir an dieser Stelle direkt noch einen Spruch bringen, der ziemlich gut zusammenfasst, warum die Zeit bei uns so schnell vergeht: Time flies when you’re having fun, wie es im anglophonen Sprachraum so schön heißt. Und den hatten wir bei Tingelhoff auch dieses Jahr – trotz des bösen großen Cs und einigen anderen Herausforderungen. Denn um uns zu langweilen und schlechte Stimmung aufkommen zu lassen, haben wir stets viel zu viele Eisen im Feuer, Kunden zu versorgen und Projekte umzusetzen. Wir wollen daher an dieser Stelle einmal kurz auf die vergangenen 12 Monate zurückblicken – begleiten Sie uns also auf eine Zeitreisen in das komprimierte Tingelhoff-Jahr 2021!

Kaltstart in Unna

Das neue Jahr war noch jung, als zwei Dinge im Ruhrgebiet passierten: Anfang Februar sorgten heftige Schneefälle und eisige Minusgrad für einen Wintereinbruch, wie wir ihn lang nicht erlebt hatten – und das Sanitätshaus Tingelhoff nutzte diesen idealen Zeitpunkt, um seine neueste Filiale in Unna zu eröffnen! Trotz des Extremwetters ließen wir uns nicht beirren und feierten eine erfolgreiche Eröffnung. Inzwischen hat die Filiale im Campus-Center in der Falkstraße, die sich in unmittelbarer Nähe zum Christlichen Klinikum Unna befindet, sich gut etabliert und weist mit ihrer hochmodernen Ausstattung, die unter anderem unsere beliebte 5D-Laufanalyse möglich macht, das eine oder andere Alleinstellungsmerkmal auf. Für uns der perfekte Kaltstart ins Jahr 2021!

Es kriselte: Tingelhoff vs. Corona
Doch nicht nur das Wetter hatte etwas gegen uns! Ein endlos ausgelutschtes Thema und doch nicht zuletzt aufgrund der vierten Welle leider topaktuell wie nie: Nach einem schwierigen 2020 hielt das Virus uns auch dieses Jahr weiterhin auf Trab. Der Krisenstab hatte nach wie vor alle Hände voll zu tun: Welche Maßnahmen gelten, was muss binnen kürzester Zeit umgesetzt werden, wie schützen wir Kolleginnen und Kollegen und natürlich auch unsere Kundinnen und Kunden?

Neben Lieferengpässen und Zugangsbeschränkungen beschäftigte uns im Frühjahr daher besonders ein Corona-Thema: Die Impfung! Genauer gesagt Impftermine und die schiere Unmöglichkeit, an welche heranzukommen – und das für einen Dienstleister aus dem Gesundheitswesen wie uns! Am Ende brauchte es den geballten Einsatz des Krisenstabes und nicht zuletzt ein wenig Hilfe durch die Presse, um zumindest unserem Außendienst, der immerhin täglich in Pflegeheimen und Kliniken unterwegs ist, um Patient*innen aus Risikogruppen zu versorgen, priorisierte Impfungen zu ermöglichen. Unterm Strich können wir uns glücklich schätzen, dass das Personal im Sanitätshaus Tingelhoff gut mitgearbeitet und die Maßnahmen gleichermaßen getragen wie gewissenhaft umgesetzt hat, sodass wir trotz allem auch dieses Krisenjahr recht gut hinter uns brachten.

Test- und andere Tage

Nachdem im vergangenen Jahr aufgrund von – Sie ahnen es! – Corona fast alle Veranstaltungen ausfallen mussten, durften wir im April wieder unsere Orthesen-Testtage durchführen. In Unna, Kamen und Schwerte konnten über mehrere Tage Knieorthesen vom Typ Onloader One X ausprobiert werden.

Gleich zweimal in diesem Jahr hieß es zudem Let’s Roll: Zum fünften Mal durften wir uns am Rollatortag in Kamen beteiligen, zudem waren wir beim achten Rollatortag in Schwerte dabei. Beide Veranstaltungen waren gut besucht und boten uns Gelegenheit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Die Besucher erwartete unter anderem ein Rollatorparcours, die Chance zur Rollatorwartung und natürlich die Gelegenheit, diverse Modelle und Zubehör ausgiebig zu testen. Eine umfassende Beratung rund ums Thema fand selbstredend ebenfalls vor Ort durch unsere Techniker*innen statt.

Personal total

Ja, auf unsere Kolleginnen und Kollegen ist Verlass. Damit das so bleibt, ist uns das Thema Fort- und Weiterbildung seit jeher sehr wichtig. Auch in diesem Jahr wurde die eine oder andere Meisterprüfung abgeschlossen und es fanden zahlreiche Schulungen statt. Unterfüttert wird unser Konzept durch ein modernes Personalmanagement, das zukünftig noch weiter ausgebaut wird, und unsere Kommunikationsstrategie (die u. a. auch Themen wie ein Anforderungsprofil für Führungskräfte miteinbezieht), deren Entwicklung stetig voranschreitet.

Dabei sollte auch der fachliche Nachwuchs keineswegs vernachlässigt werden! 2021 konnten wir sieben Auszubildenden aus verschiedenen Bereichen zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung gratulieren. Fast alle von ihnen sind uns erhalten geblieben, was uns natürlich besonders freut. Ebenso wie der Fakt, dass wir kurz darauf schon zwölf neue Azubis begrüßen durften – von der zukünftigen Fachinformatikerin bis zum Orthopädieschuhmacher in spe ist hier alles dabei!
Davon ab hießen wir zahlreiche neue Kolleginnen und Kollegen willkommen und beschäftigen damit inzwischen an die dreihundert Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Und wir möchten weiter wachsen: Auch in Zukunft suchen wir weiterhin Personal – schauen Sie doch mal auf unsere Karriereseite, vielleicht ist ja etwas für Sie dabei! Ansonsten: Gerne weitersagen!

Dass wir im Personalbereich vieles richtig machen, wurde uns dann jedenfalls im September noch mal vom Wirtschaftsmagazin Capital in Zusammenarbeit mit dem Statistikportal Statista bestätigt: Auf Basis diverser Fragestellungen und auf Grundlage von über 900.000 Bewertungen wurden hier an die 500 Unternehmen als „attraktiver Arbeitgeber 2021“ in 25 Großstadtregionen auserkoren. In Dortmund waren dies überwiegend Konzerne und andere namhafte Firmen wie adesso, Thyssengas, der Volkswohlbund, Wilo oder Fußball-Erstligist Borussia Dortmund – aber auch wir als bescheidene Mittelständler konnten uns eine Platzierung in dieser illustren Runde sichern. Finden wir super, wollten wir mal erwähnen!

SHT – aus Erfahrung gut
Apropos Auszeichnungen: Kurz nach unserer Kür zum attraktiven Arbeitgeber erreichten uns noch mehr good news! Das Magazin Focus-Money verlieh uns auf Grundlage von Verbraucherbewertungen das Gütesiegel „Hohe Kompetenz“. Tingelhoff liegt damit in Sachen Kompetenz über dem Branchendurchschnitt. Dabei sind wir als einziges der so ausgezeichneten Sanitätshäuser im Ruhrgebiet ansässig und somit sozusagen Spitzenreiter. Ende des Jahres gab es dann sogar noch eine kleine Überraschung: Auch eine Betriebsbegehung durch die Bezirksregierung Arnsberg und die AOK haben wir mit Bravour hinter uns gebracht.

Davon fühlen wir uns natürlich sehr geschmeichelt, dürfen uns auf derlei Lorbeeren aber selbstverständlich auch nicht ausruhen. So haben wir auch in diesem Jahr wieder alles gegeben, um Prozesse im Unternehmen zu optimieren und zu digitalisieren und die Zusammenarbeit auch über unser Haus hinaus zu erleichtern. Ganz abgesehen von den Projekten, die im Unternehmensverbund NetworCare laufen, in dem wir seit ein paar Jahren Mitglied sind, haben wir im Marketing verschiedenste Printmaterialien erfolgreich vom Stapel gelassen: So etwa unsere Schlaganfallbroschüre, das Feel-Better-Journal oder unsere 5D-Broschüre, um nur einige zu nennen. Aber auch die verstärkte Nutzung von bei uns im Haus konzipierten Radiospots und die großen Werbetafeln am Dortmunder Flughafen sollen nicht unerwähnt bleiben. Darüber hinaus sind wir seit diesem Jahr auch auf Instagram aktiv. Sie folgen uns noch nicht? Dann wird’s aber höchste Zeit!

Auf diesen Neubau können wir bauen

Letztlich noch ein unvollendetes Projekt, das wir Ihnen in Zukunft noch einmal im Detail vorstellen werden: Unser Neubau! Nachdem einige Zeit lang so gar nichts auf dem brachliegenden Grundstück am Zehnthof zu gehen schien, starteten im Frühjahr doch tatsächlich die Bauarbeiten – und schritten seither überaus rasant voran. Gefühlt binnen Wochen wurden Mauern hochgezogen, dann kam das Dach, dann der Klinker und jetzt – im Dezember 2021 – sieht es tatsächlich so aus, als könnten wir nächstes Jahr im Februar einziehen.
Das Gebäude grenzt direkt an unsere bestehende Zentrale an und wird – neben neuen Büros und Seminarräumen – einen großen Showroom und zahlreiche weitere Features beinhalten, die es uns ermöglichen, zukünftig weiter zu wachsen und unseren Kundinnen und Kunden noch besser unsere Dienstleistungen und Hilfsmittel zu präsentieren. Wir freuen uns schon auf unseren ersten

Lichtblick im kommenden Jahr!
Und da wir nun bei diesem Stichwort angekommen sind: Wir schauen nach einem guten Jahr 2021 zuversichtlich in die Zukunft. Auch das neue Jahr wird Herausforderungen mit sich bringen, aber dank unserer Mitarbeiter*innen, auf die wir uns auch während der Krise immer verlassen konnten und die wir an dieser Stelle nochmals besonders loben möchten, werden wir auch diese Hürde sicherlich ohne größere Probleme nehmen.

Ein Dank gilt auch unseren treuen Kundinnen und Kunden und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Wir sehen und lesen uns im neuen Jahr wieder. Bis dahin: Bleiben Sie gesund! Wir wünschen einen guten Rutsch!

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