Open/Close Menu Sanitätshaus Tingelhoff GmbH

E-Mobilität ist nach wie vor ein wichtiges Thema – dabei lässt sich die Benutzung eines E-Scooters wunderbar mit dem Einsatz weiterer Hilfsmittel verbinden. Manchmal ist es sogar unabdingbar, dass mehrere Hilfsmittel verwendet werden, um von A nach B zu reisen. Mit unseren Hilfsmitteln können körperlich eingeschränkte Menschen ihre Flexibilität in Sachen Mobilität im Alltag deutlich erhöhen.

Im Folgenden wollen wir uns einmal anschauen, was dies konkret in Zahlen bedeutet! Welcher Bewegungsradius ist mit welchem Hilfsmittel möglich? Dabei sollten wir natürlich immer im Hinterkopf behalten, dass jeder von uns andere körperliche Voraussetzungen mitbringt – der eine kommt vielleicht in den meisten Fällen noch gut ohne Rollator und Co zurecht, wiederum andere müssen sich auf Schritt und Tritt auf die Unterstützung durch ein Hilfsmittel verlassen. Im folgenden Radius-Diagramm haben wir daher allgemein anerkannte Durchschnittswerte zugrunde gelegt.

Viele Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, kommen in den eigenen vier Wänden sowie in einem Radius von 100 m rund ums Haus in der Regel gut klar. Ein Plausch mit den Nachbarn ist so oft kein Problem. Wichtig zu beachten ist hier, dass man sich und die eigene Kondition nie überschätzen darf. Darüber hinaus sollte man stets die Augen nach Stolperfallen offenhalten – auch im eigenen Wohnzimmer, Stichwort Teppich! Davon abgesehen aber ist man in diesem Radius häufig auch ohne Rollator noch ganz gut zu Fuß.

Spätestens zum Einkaufen muss der Rollator dann aber meistens doch mit. Ein Radius von bis zu einem Kilometer um das eigene Zuhause herum macht zudem Arztbesuche und das Treffen mit Freunden möglich. Davon ab gibt es natürlich diejenigen, die auch mit ihrem Rollator so gut mobil sind, dass sie ohne Probleme weitere Strecken und größere Radien schaffen und Freude an der Bewegung haben. Dem ausgedehnten Spaziergang – mit und ohne Hund – steht dann nichts mehr im Wege.

Wenn die Strecke zu Fuß oder mit dem Rollator mal nicht mehr zu bewältigen sein sollte, wird E-Mobilität zum wichtigen Faktor. Mit Elektromobilen kann man – das richtige Zubehör vorausgesetzt – bei jedem Wetter im Freien Entfernungen von bis zu 55 Kilometern zurücklegen. Ob im Urlaub, zum Einkaufen oder für kürzere Ausflüge – der Bewegungsradius vergrößert sich merklich! Den Rollator kann man dabei selbstverständlich mitnehmen: Er fährt zum Beispiel problemlos an einer Spezialhalterung an der Rückseite des Sitzes mit. Dabei sollte man bei aller Reichweiteneuphorie natürlich immer bedenken, dass man im Fall der Fälle zwei Strecken zurückzulegen hat: Hin und zurück. In der Regel spricht man bei Hin- und Rückwegen von einem maximalen Radius von 20 bis 25 Kilometern.

Mit dem E-Scooter kommt man also schon ganz schön weit! Reichweitentechnisch einen draufsetzen kann man zudem, wenn man ihn in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto nutzt. Für diejenigen, die mit dem Pkw unterwegs sind, bieten sich hier insbesondere leichte Scooter-Reisemodelle an, die sich auf Koffergröße zusammenklappen lassen: E-Mobilität auf kleinstem Raum! Auch der Rollator kann (und sollte) hier – wie oben beschrieben – zusätzlicher Begleiter sein. So werden längere Ausflüge in die Umgebung und Reisen möglich.

Fazit: Auch für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen gibt es vielerlei Mittel und Wege, wieder mobiler zu werden und aktiv am alltäglichen Geschehen teilzuhaben. Verschiedenste Freizeitaktivitäten werden wieder möglich und die Lebensqualität steigt deutlich. Welche Hilfsmittel dazu benötigt werden, ist immer eine individuelle Entscheidung, bei der Sie das Sanitätshaus Ihres Vertrauens gerne unterstützt und berät. Werden Sie wieder mobil, werfen Sie einen Blick in unseren Katalog und melden Sie sich bei allen Fragen gerne bei uns!

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