110 Jahre Grentrup

Gerhard, der Großvater von Gerd Grentrup, gründete am 8. Januar 1908 zunächst einen Schuhmacher-Handwerksbetrieb, der sich noch an heutiger Stelle befindet. Nachdem dessen Sohn Theodor am 25. Juli 1949 in Dortmund seinen Meisterbrief als Orthopädie-Schuhmachermeister erhielt, zog sich Gerhard aus gesundheitlichen Gründen zurück und übertrug Theodor die Verantwortung gegenüber dem Unternehmen.

Nach dem Krieg stand die Versorgung der Kriegsopfer, die oftmals an Fußverletzungen litten, im Vordergrund. Aus diesem Grund setzte Theodor Grentrup den Bereich der Orthopädie immer mehr als Schwerpunkt. Die Fertigung von Einlagen sowie orthopädischen Schuhzurichtungen und die Anpassung von Konfektionsschuhen überwogen immer mehr das Leistungsspektrum.

Bevor Gerd Grentrup den Betrieb seines Vaters am 1. April 1978 übernahm, legte er seine Prüfung als Orthopädischer Schuhmachermeister in Hannover ab. Wie in den Vorgängergenerationen üblich, unterstütze ihn seine Ehefrau Antonia von Beginn an im Unternehmen. Seit April 2008 nahm Grentrup in seinem Angebot unter anderem Kompressionsstrümpfe, Bandagen und Orthesen auf und wurde durch die Erweiterung des Betätigungsfeldes zum Sanitätshaus.

Grentrup & Tingelhoff

Durch die Digitalisierung und neuen Computertechnologien wurde das Unternehmen immer weiter angepasst. „Es hat sich ein großer Wandel in der Fertigungstechnik vollzogen“, blickt Gerd Grentrup auf die Zeit seiner 50-jährigen Tätigkeit zurück. Nun setzt sich das Ehepaar Grentrup zur Ruhe und der Betrieb wurde übergibt das Geschäft in andere Hände.

Der Betrieb in Ahlen wurde im August 2017 an uns übergeben und zählt als siebte Filiale zum Sanitätshaus Tingelhoff. So wird die fast 110 Jahre alte Geschichte des Sanitätshauses Grentrup weitergeführt und erweitert: Zukünftig werden unter anderem Rollatoren, Rollstühle, Pflegebetten und Badewannenlifter in der Filiale angeboten.

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