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Was sollten Sie als Angehöriger einer pflegebedürftigen Person beachten und was für Änderungen kommen auf einen zu?

Für pflegebedürftige Menschen kann eine Infektion mit dem Corona-Virus zur Gefahr werden. Im Vergleich zu jungen Menschen ist das Immunsystem von diesen Personen gefährdeter und anfälliger für das Covid19-Virus und hat somit schwächere Abwehrkräfte. Zudem leiden viele Pflegebedürftige unter chronischen Erkrankungen. Was können Sie also tun, um Ihren Angehörigen zu schützen?

Besuche in Pflegeheimen

Immer mehr Pflegeheime regulieren den Zutritt zu ihren Räumlichkeiten oder untersagen Besuche ganz. Dies geschieht zum Schutz ihrer Bewohner, die oft durch das hohe Alter und Krankheiten zur Risikogruppe gehören. Daher sollten Sie Ihre Besuche so gut es geht einschränken, vor allem wenn Sie erkältet oder anderweitig erkrankt sind. Gehen Sie auf Nummer sicher und ersetzen Sie den direkten Kontakt durch Telefonate, Briefe oder Videoanrufe. Regelungen der einzelnen Bundesländer zum Besuch in Alten- und Pflegeheimen finden Sie hier: https://www.biva.de/besuchseinschraenkungen-in-alten-und-pflegeheimen-wegen-corona/

Sollte ein Besuch unumgänglich sein, achten Sie auf einen Mindestabstand von zwei Metern zum pflegebedürftigen Angehörigen. Kommen Sie am besten allein, desinfizieren Sie vor dem Besuch Ihre Hände und tragen Sie vorsichtshalber zusätzlich einen Mundschutz.

Pflege zu Hause

Pflegen Sie Ihren Angehörigen zu Hause, sollten Sie darauf achten, Vorkehrungen bei der Pflege zu treffen: Verwenden Sie unbedingt einen Mundschutz , desinfizieren Sie sich vor jedem Kontakt die Hände oder tragen Sie am besten geeignete Handschuhe während der Pflege. Einen solchen Mundschutz käuflich zu erwerben, ist allerdings zurzeit in manchen Regionen sehr schwer – hier reicht auch ein selbst gebastelter Schutz aus einem Stück Küchenpapier und Gummiband, mit dem Sie die Maske hinter den Ohren fixieren. So umgehen oder minimieren Sie das Risiko einer Tröpfcheninfektion.

Sollten Sie sich erkälten oder unsicher sein, da Sie in letzter Zeit Kontakt mit erkrankten Personen hatten, übertragen Sie die Pflegearbeiten gesunden Familienmitgliedern oder einem professionellen Pflegedienst.

Pflegedienst

Pflegedienste arbeiten natürlich trotz des Corona-Virus weiter. Selbst osteuropäische Betreuungskräfte, die in mehr als 300.000 Haushalten die zentrale Stütze der Pflege sind, dürfen sich weiterhin in Deutschland aufhalten und müssen nicht ausreisen. Die Pflegekräfte sind dazu geschult, die richtigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen und extrem vorsichtig sowie risikoarm bei der Pflege vorzugehen. Sollte Ihnen allerdings doch mal auffallen, dass eine Pflegkraft nicht vorsichtig genug arbeitet oder sogar erkältet bei Ihnen zu Hause erscheint, zögern Sie nicht und bitten Sie den Pflegedienst, eine andere Arbeitskraft zu schicken.  In den meisten Fällen sind die Teams sich aber der Verantwortung bewusst, engagiert und motiviert.  Die Pflegedienste versuchen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Versorgung ihrer Patienten weiter sicherzustellen – genau wie wir bei Tingelhoff, also keinen Grund zur Panik!

Stellen Sie als Angehöriger außerdem sicher, dass der Pflegedienst wirklich aktuelle Handynummern und ähnliche Kontaktdaten von Ihnen hat, um Sie selbst oder andere Ansprechpartner bei eventuellen Problemen schnellstmöglich kontaktieren zu können.

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