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Welche Impfungen sind im hohen Alter wichtig?

Impfen ist ein Thema, das uns ein Leben lang begleitet. Besonders im hohen Alter sind Impfungen vonnöten, um den risikoreichen Verlauf einer Krankheit zu verhindern und dagegen vorzusorgen. Je älter man wird, desto schwächer werden die Abwehrkräfte und das Immunsystem ist nicht mehr so stark wie in jungen Jahren. Daher müssen einige Impfungen auch immer mal wieder aufgefrischt werden, da die Antikörper, die nach einer Impfung gebildet werden, nach und nach ihre Wirkung verlieren. Sollten Sie also mal eine Auffrischungsimpfung vergessen haben, sollten Sie diese möglichst zeitnah nachholen. Doch welche Impfungen sind gerade im Alter unverzichtbar?

Wichtige Impfungen:

– Grippe (Influenza): Verläuft bisweilen gefährlich. Diese „Alltagskrankheit“ sollte im hohen Alter ernst genommen werden. Hierfür sollte die Impfung jährlich aufgefrischt werden – am besten im Herbst, da im Frühjahr die Grippesaison beginnt. Unbedingt beachten: Es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis die Impfung vollständig wirkt.
– Diphtherie: Im Krankheitsfall droht durch aggressive Bakterien Lebensgefahr. Eine Auffrischung ist alle zehn Jahre notwendig.
– Tetanus: Kann bei Krankheit zu Wundstarrkrampf führen. Alle zehn Jahre sollte man diesen Impfstoff auffrischen lassen.
– Keuchhusten (Pertussis): Die vermeintliche Kinderkrankheit kann für Erwachsene einen gefährlichen Lauf nehmen. Bei der nächsten Tetanus-Impfung sollte für diese Krankheit am besten direkt mitgeimpft werden, besonders wenn man viel mit Kindern zu tun hat.
– Pneumokokken: Ungeimpft können Bakterien eine Lungenentzündung auslösen, die tödlich enden kann. Ab dem 60. Lebensjahr oder bei chronischen Krankheiten sollte man sich hiergegen impfen lassen.
– FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Eine Impfung gegen das FSME-Virus ist notwendig, wenn Sie in einer Region mit hoher Zeckenverbreitung leben und sich viel im Freien aufhalten. Der Biss der Zecke kann eine Hirnhaut- oder Gehirnentzündung auslösen. Nach der Grundimmunisierung sollte bei Älteren die Impfung alle drei Jahre aufgefrischt werden.
– Gürtelrose (Herpes-Zoster): Windpockenerreger können nach einer Erkrankung auch nach Jahren wieder im Körper erwachen und aktiv werden und dadurch eine Gürtelrose auslösen. Am häufigsten sind Erwachsene ab 60 oder Menschen mit geschwächten Abwehrkräften betroffen. Hierfür ist der Totimpfstoff sehr gut geeignet, der bisher den besten Schutz mit den geringsten Nebenwirkungen zeigte.
– Sind Sie reiselustig und haben verschiedene Reisen in die Ferne geplant? Dann ist eine Reiseimpfung vor Antritt des Urlaubs sinnvoll. Fragen Sie Ihren Arzt, wogegen Sie sich am besten schützen sollten – z. B. gegen Typhus, Gelbfieber, Hepatitis, Tollwut oder Cholera.

Wissen Sie nicht aus dem Kopf, wann die nächste Impfung ansteht? Schauen Sie in Ihrem Impfpass nach. Dort vermerken die Ärzte, wann die letzte Impfung durchgeführt wurde und fügen in manchen Fällen zusätzlich das Datum für den nächsten Termin hinzu. Kommen Sie mit dem Impfpass nicht zurecht, nehmen Sie diesen einfach mit zur nächsten ärztlichen Untersuchung bei Ihrem Hausarzt, der Sie dann aufklärt. Besprechen Sie im Allgemeinen mit Ihrem Hausarzt, wann Sie geimpft werden können und sollten.

Die Kosten für die meisten herkömmlichen Impfungen werden von Ihrer Krankenkasse übernommen. Fragen Sie im Zweifel dort nach, ob die entsprechenden Kosten erstattet werden – gerade „exotischere“ Schutzimpfungen, die vor Antritt von Auslandsreisen empfohlen werden, werden bisweilen nicht oder nur zum Teil von der Krankenkasse bezahlt. In jedem Fall gilt: Bewahren Sie unbedingt Ihre Rechnung auf!

Schutzimpfungen sind essentiell, um Ihre Gesundheit zu erhalten. Behalten Sie Ihren Impfstatus immer im Auge – und bleiben Sie gesund!

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