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Ein Blick hinter die Kulissen: Unsere Azubis im Fokus – Teil 2

Ein Blick hinter die Kulissen: Unsere Azubis im Fokus – Teil 2

Lehrjahre sind keine Herrenjahre? Um auf einen Allgemeinplatz direkt den nächsten folgen zu lassen: Die einen sagen so, die anderen sagen so – Fakt ist aber, dass wir bei Tingelhoff großen Wert darauf legen, dass unsere Auszubildenden sehr früh Verantwortung übertragen bekommen und rasch gut in ihre Teams integriert werden. Immerhin möchten wir als Sanitätshausprofis aus dem Pott Werte wie Gemeinschaft, Wissen und Kommunikation nicht nur an die Wände unserer Besprechungsräume schreiben, sondern auch wirklich leben.

Mit ein Grund, warum all unsere kaufmännischen Azubis in der Zentrale im Zuge ihrer dreijährigen Ausbildung regelmäßig die Abteilung wechseln, ist eben genau das: Förderung bereichsübergreifender Kommunikation, das Herausbilden eines Verständnisses für global für das Unternehmen wichtige Prozesse und natürlich das Schaffen einer Teamplayer-Mentalität, die unsere Arbeit gleichsam wertschätzend wie verantwortungsbewusst machen soll.

Wie dieses Konzept sich in der Praxis gestaltet, haben wir ebenfalls bei unserer Azubi-Umfrage angeschnitten. Natürlich wollten wir dabei aber unsere „nicht-rotierenden“ Azubis nicht ausklammern – alle Meinungen waren gewünscht. Ging es hier beim letzten Mal noch um eine recht simple zentrale Frage, widmen wir uns in unserem heutigen Beitrag verschiedenen Themen rund um Zusammenarbeit, Lieblingsaufgaben, aber auch Hürden, mit denen die Azubis sich konfrontiert sehen.

Was ihnen besonders gefällt, was ihnen zunächst Probleme bereitet hat und welche Erlebnisse sie besonders feiern, möchten wir daher im Folgenden mit euch teilen.

Man wächst mit seinen Aufgaben

Auf die Frage nach der bisher größten Hürde gibt es diverse Antworten. Eins wird jedoch sofort klar: Jeder unserer Azubis sah sich mit Hürden konfrontiert und die beste Taktik scheint zu sein, diese frontal in Angriff zu nehmen und – im Idealfall – mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen zu überwinden.

Hürden beim Start waren und sind vielfältig – und können manchmal überraschen. „Für mich war es tatsächlich, die Angst vor dem Telefonieren zu überwinden“, verrät Elias, Auszubildender zum Fachinformatiker. Eine Antwort, die man vom selbstbewussten 18-Jährigen so vielleicht nicht erwartet hätte, die aber sicher für viele nachvollziehbar ist. Dass er diese persönliche Herausforderung überwunden hat, kann jeder im Unternehmen bestätigen, der in den letzten paar Monaten mal ein IT-Problem hatte.

Auch für Celina, die letztes Jahr ihre Ausbildung zur Kauffrau für Dialogmarketing bei uns absolviert hat, gab es eine ganz persönliche Herausforderung: Die Wiedereingliederung nach der Elternzeit. „Das war natürlich ein tiefer Einschnitt, da sich in der Zwischenzeit in der Schule und im Unternehmen sehr viel getan hatte.“ Inzwischen ist Celina fest im Team der Tourenplanung und hat demnach auch diese große Hürde gut gemeistert.

Dabei ist es logisch, dass die Arbeit mit unserem Kundenmanagementsystem, das Anfertigen von Rechnungen, das Verstehen rechtlicher Vorgaben und der Umgang mit ärztlichen Verordnungen gerade für Anfänger sehr kompliziert anmuten kann. „Erst einmal so einen Auftrag überhaupt zu schreiben und sich die ganzen Prozessschritte zu merken, ist schon eine Herausforderung“, sagt Chahida, die eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei uns macht. Doch mit der Zeit mausert man sich nach und nach zum Experten. „Bei manchen Aufträgen gibt’s manchmal noch ein paar Komplikationen, aber mit Hilfe der Kolleginnen krieg ich das inzwischen gut hin“, meint Zuhra, die sich gerade in der Reha-Abteilung dem Thema Abrechnungen widmet.

Davon ab sind sich alle einig, dass es seine Zeit dauert, bis man mit Abläufen in einer Abteilung vertraut ist. „Als ich zum ersten Mal die Eingangspost allein im Unternehmen verteilen musste, hab ich mir schon Sorgen gemacht“, erinnert sich Jolina an ihre Zeit in der Poststelle. „Ohne Grund, wie sich glücklicherweise herausstellte.“ Heute unterstützt sie im Rahmen der Rotation den Lymphteam-Innendienst und kann sich auch hier auf Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen verlassen.

Erfolge gemeinsam erzielen – und feiern!

Ohnehin ist man sich grundsätzlich eins darüber, dass Unterstützung und Teamarbeit im Vordergrund stehen und niemand allein gelassen wird. Dass die abwechslungsreichen Aufgaben und die Freude an der Arbeit die gelegentlich auftretenden Hürden überwiegen, scheint ebenso eindeutig.

„Ich hatte eigentlich zu allen Ausbildern durch die Ausbildung hinweg immer ein gutes Verhältnis“, resümiert Björn, der kürzlich seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement erfolgreich beendet hat. „Auch in der aktuellen Abteilung war und ist dies nicht anders. Entspanntes Arbeiten und ein lockeres Miteinander – so könnte man es zusammenfassen.“

Ähnlich sieht es auch Julian, Azubi zum Mediengestalter. „Meine Arbeitskolleginnen und Ausbilderin haben mich so gut aufgenommen, dass mir keine Hürde auch wirklich als Hürde vorgekommen ist. Anfangs ist es oft sehr schwer, sich eine so große Menge an Input zu merken, doch die Offenheit zur Nachfrage und die zuvorkommende Art erleichtern mir sehr viel. Das ging auch direkt am ersten Tag los: Ich wurde begrüßt mit einer sehr aufmerksam bestückten Einschulungstüte und habe mich gleich wohlgefühlt.“

Auch abseits von Kollegen und der Betreuung durch Ausbilder birgt der berufliche Alltag bei Tingelhoff für unsere Azubis viele positive Aspekte. Sei es der persönliche Kundenkontakt, das Einholen von Angeboten bei Lieferanten, um eine passgenaue Versorgung der Patienten zu garantieren, oder das Einrichten neuer Server: Die Vielfalt an Aufgaben sorgt dafür, dass hier wirklich für jeden etwas dabei ist.

Und ab und an gibt es eben auch wahrlich erinnerungswürdige Erlebnisse oder Events – auch hier ist die Bandbreite der Antworten bezeichnend. „Bestes Erlebnis bei Tingelhoff?“ Elias muss nicht lange überlegen: „Eines der vielen ‚besten‘ war, dass ich auf einen Arbeitsplatz wechseln durfte, wo ich mit dem Rücken zur Wand sitzen konnte.“ Etwas mehr Privatsphäre schien hier also gewünscht – und konnte gewährt werden!

Auch ernsthaftere Antworten muss man jedoch nicht lange suchen: „Das beste Erlebnis sind jeden Tag meine Arbeitskollegen“, antwortet etwa Chahida. Für Zuhra dagegen war es „(…) der Tag, als ich zum ersten Mal realisiert habe, wie viele Aufträge ich so täglich schaffe. Da haben schon manche schockiert bis stolz reagiert.“

Eine weitere Kollegin fügt hinzu: „Das beste Erlebnis ist, wenn man langsam Abläufe entwickelt und nicht mehr so oft auf seine Zettel schauen muss. Oder ständig nachfragen muss. Man merkt, dass man schon einiges gelernt und verinnerlicht hat, sodass man auch stolz darauf ist, immer besser zu werden und die Kollegen unterstützen kann.“

Und ein Thema kommt letztlich immer wieder zur Sprache: Der Azubi-Ausflug im vergangenen Jahr, der die ganze Truppe (inklusiver unserer dualen Studentinnen) ins Game House Dortmund führte. Hier durfte im Team oder auf eigene Faust gezockt werden – davon ab war natürlich vor der Veranstaltung fürs leibliche Wohl gesorgt.

Doch auch in den einzelnen Abteilungen gibt es bisweilen Events und kleinere Zusammenkünfte in der Freizeit. Björn hebt hervor: „Die verschiedenen Teamevents hier innerhalb des Sonderbau-Teams und der Zusammenhalt durch diese Sachen und wie wir uns hier gemeinsam als Einheit organisieren, ist für mich ein dauerhaftes positives Erlebnis.“ Auch die Weihnachtsfeier in der Reha oder das Sommerfest, welches letzten September in der Zentrale stattfand, sollten hier nicht unerwähnt bleiben.

Die Zukunft des Gesundheitswesens – vielleicht auch mit dir?

So weit zu unserem kleinen Einblick in das Berufsleben unserer Azubis. Wir sind sehr stolz, die Sanitätshausprofis von morgen ausbilden zu dürfen – sowohl hier in der Zentrale als auch in unseren Filialen im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Wer jetzt Lust bekommen hat, mehr über uns zu erfahren und das Sanitätshaus Tingelhoff selbst einmal von innen kennenzulernen, dem sei der Weg auf unsere Karriereseite wärmstens empfohlen, denn es sind noch Azubistellen für dieses Jahr offen – und übrigens: Wir bieten auch immer wieder (Schüler-)Praktika an und sind – je nach Bedarf – auch an der Zusammenarbeit mit Umschülern interessiert. Bei Interesse gerne an info at tingelhoff.de wenden – wir freuen uns!

Abschließend bedanken wir uns natürlich nochmals bei allen Azubis für ihre Mithilfe und wünschen weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg bei Tingelhoff.

 

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