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AIK

In der modernen Therapie venöser und lymphatischer Erkrankungen ist die apparative intermittierende Kompression ein fester Bestandteil. Sie wird ergänzend zur manuellen Lymphdrainage zwischen den Terminen und darüber hinaus eingesetzt. Das Herzkreislaufsystem wird ebenso wie bei der manuellen Lymphdrainage entlastet und die Flüssigkeit aus dem Gewebe abgeführt. Das Abschwellen von Armen oder Beinen steigert das Wohlbefinden und erleichtert das An- und Ausziehen der Kompressionsstrümpfe.

Für den Patienten bedeutet die zusätzliche Therapie auch die zeitweilige Unabhängigkeit vom Lymphtherapeuten, beispielsweise auf einer Reise. Wirksamkeit und Stellenwert der AIK sind vielfach nachgewiesen und dokumentiert.

Mögliche Anwendungsgebiete

  • Lymphödeme, eine Schwäche des Lymphgefäßes
  • Venöse Ödeme, venenbedingte Wassereinlagerungen
  • Ulcus cruris, Unterschenkelgeschwür
  • Ödem-Mischformen aus Lymph- und venösen Ödemen
  • Thrombembolieprophylaxe
  • Postthrombotisches Syndrom (PTS) als Folge einer Thrombose
  • Posttraumatische Ödeme im Anschluss an Unfall oder Verletzung von Fettgewebe
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • Diabetischer Fuß bzw. Fußdefekt

5 Schritte zu mehr Unabhängigkeit

Patienten, für die die apparative intermittierende Kompression in Frage kommt

  1. Sie tragen bereits Kompressionsstrümpfe
  2. Sie erhalten bereits regelmäßig manuelle Lymphtherapie
  3. dann fragen Sie Ihren Arzt, ob er eine apparative intermittierende Kompressionstherapie befürwortet
  4. Ihr Arzt hat Ihnen bereits eine Verordnung für eine AIK mitgegeben
  5. fragen Sie unsere Lymphtherapeuten oder unsere Experten aus der Medizintechnik

Medizintechnik