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Mein Weg bei Tingelhoff – 1 1/2 Jahre im Dualen Studium

Mein Weg bei Tingelhoff – Was sich seit meinem ersten Monat verändert hat

Hallo, ich bin Kai Annika und inzwischen schon eineinhalb Jahre als duale Studentin im Marketing beim Sanitätshaus Tingelhoff dabei. Seit meinem letzten Beitrag ist also ganz schön viel Zeit vergangen  – umso mehr freue ich mich, heute wieder meine Eindrücke mit euch zu teilen.

Wenn ich an meinen ersten Blogbeitrag zurückdenke, fühlt es sich fast ein bisschen verrückt an, wie viel sich seitdem verändert hat. Damals war vieles neu für mich: neue Kollegen, neue Abläufe, neue Programme und natürlich ganz viele erste Aufgaben im Marketing.

Mittlerweile kenne ich die Abläufe deutlich besser und habe gemerkt, dass sich mein Arbeitsalltag immer weiter verändert hat. Aus dem ersten „Zuschauen und Mitmachen“ wurde nach und nach immer mehr eigenständiges Arbeiten, und genau davon möchte ich euch heute erzählen.

Von den ersten Instagram-Posts zu eigenen Ideen

Social Media ist nach wie vor ein großer Bestandteil meiner Arbeit. Während ich am Anfang vor allem erste Posts kennenlernen und bei der Erstellung unterstützen durfte, übernehme ich mittlerweile deutlich mehr Aufgaben selbstständig.

Ich plane Inhalte, erstelle Beiträge und Videos und beschäftige mich damit, welche Themen für unsere Zielgruppe interessant sein könnten. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, einen schönen Beitrag zu erstellen.

Ich schaue mir mittlerweile auch die Zahlen dahinter an: Wie viele Menschen haben einen Beitrag gesehen? Wie viele haben damit interagiert? Welche Inhalte funktionieren besonders gut?

Genau diese Verbindung finde ich spannend. Einerseits kann ich kreativ arbeiten und neue Ideen entwickeln, andererseits muss ich mir auch anschauen, ob diese Ideen tatsächlich funktionieren.

Besonders bei Social Media habe ich dadurch gelernt, dass ein Beitrag nicht automatisch erfolgreich ist, nur weil er gut aussieht. Manchmal sind es gerade die Inhalte, bei denen man es gar nicht erwartet, die besonders gut funktionieren.

Wenn aus einer Idee plötzlich ein echtes Projekt wird

Neben Social Media durfte ich in den vergangenen Monaten auch bei verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen mitwirken.

Was von außen manchmal nach „ein bisschen vorbereiten und dann ist die Veranstaltung fertig“ aussieht, bedeutet in Wirklichkeit einiges an Organisation. Materialien müssen vorbereitet werden, verschiedene Abteilungen müssen informiert sein und vor Ort muss natürlich auch alles funktionieren.

Ich durfte dabei sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung unterstützen. Besonders spannend fand ich, dass ich dabei nicht nur Aufgaben abgearbeitet, sondern auch immer besser verstanden habe, warum bestimmte Dinge wie geplant werden.

 

 

 

Theorie trifft Praxis

Das duale Studium gefällt mir vor allem deshalb so gut, weil ich viele Inhalte aus meinen Vorlesungen direkt im Arbeitsalltag wiedererkenne. Im Studium lerne ich beispielsweise etwas über Marketingstrategien, Zielgruppen oder Social Media und wenige Tage später beschäftige ich mich bei Tingelhoff mit genau solchen Themen.

Allerdings habe ich auch gemerkt, dass die Praxis manchmal ganz anders aussieht als die Theorie. In einer Vorlesung kann ein Marketingprozess sehr strukturiert aussehen. Im Arbeitsalltag kommen dann kurzfristige Änderungen, neue Anforderungen oder andere Prioritäten dazu.

Dadurch habe ich gelernt, dass theoretisches Wissen zwar eine wichtige Grundlage ist, man aber trotzdem flexibel bleiben muss.

Mehr Verantwortung, mehr Vertrauen

Eine der größten Veränderungen seit meinem ersten Monat ist für mich persönlich die Verantwortung, die ich mittlerweile übernehmen darf. Am Anfang war ich bei vielen Aufgaben noch unsicher und habe häufiger nachgefragt, ob etwas so richtig ist. Heute treffe ich bei vielen Aufgaben selbstständig Entscheidungen und kann meine Arbeit deutlich besser einschätzen.

Natürlich gibt es immer noch Situationen, in denen ich Fragen habe. Das gehört für mich aber inzwischen einfach dazu. Ich habe gelernt, dass es keine Schwäche ist, nachzufragen. Viel wichtiger ist es, sich mit einer Aufgabe auseinanderzusetzen, eigene Ideen zu entwickeln und sich anschließend Feedback einzuholen.

Genau dadurch habe ich auch persönlich mehr Sicherheit gewonnen.

Was ich bisher gelernt habe

Wenn ich auf meine bisherige Zeit bei Tingelhoff zurückblicke, habe ich nicht nur viel über Marketing gelernt. Ich bin selbstständiger geworden, kann meine Aufgaben besser organisieren und habe gelernt, mit unterschiedlichen Anforderungen umzugehen. Außerdem habe ich gemerkt, wie wichtig Kommunikation, Teamarbeit und Flexibilität im Berufsalltag sind.

Gerade im Gesundheitswesen kommt noch ein weiterer wichtiger Punkt dazu: Marketing bedeutet hier auch Verantwortung. Inhalte müssen verständlich sein, gleichzeitig aber auch sensibel und korrekt formuliert werden. Das ist etwas, worüber ich mir am Anfang wahrscheinlich noch nicht so viele Gedanken gemacht habe. Heute gehört es für mich selbstverständlich zu meiner Arbeit dazu.

Und es geht weiter …

Auch wenn ich mittlerweile schon deutlich länger bei Tingelhoff bin, ist mein duales Studium noch nicht vorbei. Vor mir liegen noch einige spannende Monate, in denen ich weitere Erfahrungen sammeln, neue Aufgaben übernehmen und mich fachlich wie persönlich weiterentwickeln möchte.

Wenn ich meinen ersten Blogbeitrag heute lese, muss ich ein bisschen schmunzeln. Damals habe ich geschrieben, dass ich gespannt bin, was noch alles auf mich wartet. Und genau das gefällt mir an meinem dualen Studium so gut. Ich kann das, was ich in der Theorie lerne, direkt ausprobieren, eigene Erfahrungen sammeln und dabei immer wieder etwas Neues lernen.

Ich bin gespannt, was die nächsten Monate noch bringen und vielleicht gibt es dann auch wieder ein kleines Update von mir. 😊

 

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