Die Definition

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine moderne Unternehmensstrategie zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz. Sie umfasst die Optimierung der Arbeitsorganisation und Arbeitsumgebung, die Förderung aktiver Teilnahme aller Beteiligten sowie die Unterstützung der Personalentwicklung bei der Realisierung dieser Ziele. BGF zielt sowohl auf eine gesundheitliche Gestaltung der Arbeitsabläufe als auch auf Anreize für ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten. Alle Gesundheitspotentiale in Unternehmen und Organisationen werden so gestärkt.

  • Betriebliche Gesundheitsförderung ist sinnvoll für Berufsgruppen, die durch ihre Arbeit gesundheitliche Probleme entwickeln könnten, z.B. physisch anspruchsvolle Arbeiten (Werkstatt, Lager, Lieferdienst etc.), primär stehende Arbeit (Fußbeschwerden, Rückenbeschwerden), primär sitzende Tätigkeiten (Rückenbeschwerden etc.)
  • Im Rahmen einer Veranstaltung erhalten Mitarbeiter Informationen und Beratung rund um das Thema Gesundheit.
  • Sie erhalten Empfehlungen für die tägliche Arbeit und/oder für die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln.

Der Nutzen

Die Vorteile für Unternehmen sind in Studien und in der Praxis vielfach nachgewiesen:
Verringerung der krankheitsbedingten Abwesenheit, weniger Ausfalltage

  • dadurch langfristige Senkung des Krankenstands
  • Gesteigerte Motivation der Mitarbeiter, Verbesserung des Arbeitsklimas
  • mehr Flexibilität, offenere Kommunikation, steigende Kooperationsbereitschaft im Unternehmen
  • Höhere Qualität von Produkten und Dienstleistungen, mehr Innovation und Kreativität, Steigerung der Produktivität im Unternehmen
  • höhere Wertschöpfung
  • Höheres Ansehen in der Öffentlichkeit, größere Attraktivität als Arbeitgeber
  • Image-Vorteil

betriebliche Gesundheitsförderung

  • Tingelhoff Kompetenzbereiche

    Die Kompetenzbereiche der betrieblichen Gesundheitsförderung umfassen:

    1. Stehen und Gehen
      – betrifft zum Beispiel die Arbeit im Lager, im Verkauf, in Werkstätten oder der Gastronomie
      Fußscan, Rückenscan, Laufanalyse, Einlagenversorgung
    2. Richtig Sitzen
      – ist besonders wichitg für Arbeitergruppen mit Bürotätigkeiten oder auch für LKW- oder Servicefahrer
      Venenmessungen, Kompressionsstrümpfe, Aufstehhilfen, Keilkissen Sitzbälle, Sitzkissen
    3. Gutes Sehen
      – sollte bei allen Bildschirmarbeitsplätzen beachtet werden
      – Maßnahmen sind zum Beispiel: Arbeitsplatzbrillen
    4. Infoveranstaltungen
      – werden angeboten für Gesundheitstage und Hausmessen oder interne Fortbildungen
  • Ablauf

    Planungsphase
    Wir benötigen etwa eine Vorlaufzeit von 3-4 Monaten. In der Planungsphase definieren wir den Platzbedarf und stellen sicher, dass unsere Fachleute, Physiotherapeuten, Orthopädiemechaniker oder Augenoptiker vor Ort sein können.
    Wir sprechen mit dem Veranstalter ab, was das Ziel des Gesundheitstages ist, ob Empfehlungen für eine weitere Versorgungen ausgesprochen werden sollen. Hilfreich ist die Planung und Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt und der Personalabteilung.

    Am Veranstaltungstag
    sollten für die Messungen und das Besprechen der Ergebnisse Einzeltermine für die Mitarbeiter vorbereitet sein. Für einige Messungen ist es erforderlich, dass Kabinen oder abgetrennte Räume zur Verfügung stehen, um die Privatsphäre zu schützen.
    Den Mitarbeitern werden Mappen zum Sammeln der Messergebnisse ausgehändigt und Informationsmaterial beigelegt.

    Nachbereitung
    Im Bereich der Fußscans wird es erfahrungsgemäß einige Mitabeiter geben, die mit individuellen Einlagen für ihre Arbeitschuhe versorgt werden sollten. Sobald Verordnungen hierfür vorliegen, werden wir diese zeitnah anfertigen, ausliefern und ggf. anpassen.

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Wir interessieren uns für Aktionen im Rahmen der BGF für folgende Themen:
Gehen & StehenFuß-Check-UpRücken-Check-UpBesser SitzenVenen-CheckArbeitsplatzbrillen

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Ansprechpartnerin

Lauflabor

Meike Kielmann

Sportwissenschaftlerin (M.Sc.)
0231 562241 0

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