Infoblatt

Wenn Kinder in einem Fahrzeug mitgenommen werden, steht die maximale Sicherheit an erster Stelle. Hier einige Tipps und Hinweise zur Beförderung von Kindern, um die Kinderversorgung im PKW zu wahren.

Im Kindersitz, im Rollstuhl, sitzend, liegend, gekantelt, beatmet oder mit anderen Hilfsmitteln, fast alles ist möglich. Es handelt sich hier nicht um alle wichtigen Details.

Die Versorgung ist „kindgerecht“ vorzunehmen, sensibel und mit viel Einfühlungsvermögen gegenüber dem Kind und Eltern (Ängste, Sorgen…), vielleicht ist das Krankheitsbild auf einen Autounfall zurückzuführen! (Angst vorm Autofahren.) Zusammenarbeit, neben den Eltern, z. B. auch mit Therapeuten, Sanitätshaus o. Ä.

Mit dem Kind sprechen und zuhören bzw. zusehen
„es ist auch möglich, ohne Worte zu kommunizieren“

Kindersitze sind altersgerecht und Krankheitsbild bezogen auszuwählen, ggf. im Sonderbau, vorhandene Kindersitze ergänzen oder kompletter individueller Sitz, ggf. mit ärztlicher Stellungnahme für den „Sonder-Einzelbau“.

Rollstuhlbeförderung, Kraftknoten, ist die Kopfstütze Crash getestet, für den PKW?

  • Die richtige Sitzgröße ist auszuwählen, Größe und Gewicht des Kindes
  • Ist der Sitz richtig fixiert? Mit Isofix oder ohne? Was ist Isofix? Stimmt der Seitenhalt? Vor einem Unfall schleudert, in den meisten Fällen, ein PKW. In
    diesen Fällen treten andere Kräfte z. B. auch Querbeschleunigungskräfte auf.
  • Mit oder ohne Drehplatte? Schonung der Begleitperson beim Rein- und Raussetzen
  • Können Thoraxpelotten angebracht, angepasst oder erweitert werden?
  • Mit oder ohne Fußbank, benötigen die Füße Bodenkontakt?
  • In Fahrtrichtung oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung sitzen?
  • Mit oder ohne Abduktionskeil (einer der auch hält!), während der Fahrt treten im PKW andere Kräfte auf als beim Rollstuhlfahren.
  • Rückenwinkelverstellung, erforderlich? Wenn ja wie weit?
  • Kann die Sitztiefe, Rückenbreite und Höhe bzw. Kopfstütze angepasst werden bzw. mitwachsen?
  • Positionierungsgurte und Sicherheitsgurte, der Unterschied zwischen einem Rückhaltesystem und einem Positionierungsgurt muss absolut unmissverständlich klar sein.
  • Betreuung während der Fahrt, Zugriff während der Fahrt
  • Zusätzliche Beleuchtung im Dunkeln, Nachtlicht, Audio- bzw. Video-System
  • Zusätzlicher Tisch, zur Stabilisierung oder zum Ablegen von Dingen, Spielzeug, Malblock, Lieblings-Teddy…
  • Hub-Schwenksitz je nach Krankheitsbild, auch zur Unterstützung der Selbstständigkeit
  • Gegen selbstständiges Abschnallen sichern
  • Kraftknoten, Ja, Nein, müssen die sein, wer bezahlt die, wer baut die an?
  • Schulterschräggurt bzw. Dreipunktgurt zur Personenbeförderung im Rollstuhl
  • Versteifte Wirbelsäulen, Sitzschalen erfordern ggf. ein Luftfahrwerk im PKW
  • Wickelmöglichkeit im PKW, dunkle Scheiben zur Wahrung der Privatsphäre
  • Standheizung, Klimaanlage, Gegensprechanlage