Kontrakturen

Versorgung mit Lagerungs- und Kontrakturorthesen

Was ist eine Kontraktur?

Kontrakturen sind Bewegungs- und Funktionseinschränkungen von Gelenken. Sie entstehen durch eine Verkürzung umliegender Weichteile wie Muskeln, Sehnen oder Bänder und können durch neurologische Erkrankungen ebenso entstehen wie durch Lagerungsproblematiken. Die betroffenen Gelenke lassen sich nur wenig oder schwer bewegen. Die Behandlung auftretender Kontrakturen erfolgt in der Regel physiotherapeutisch, ggf. auch unter Anwendung von Massagen und wird durch den Einsatz von Hilfsmitteln wie Bewegungstrainer oder Lagerungs- und Redressionsorthesen unterstützt. Kontrakturen lassen sich sehr einfach erkennen, da sie ein typisches Erscheinungsbild haben.

Was geschieht, wenn Kontrakturen nicht therapiert werden?

Eine Folge nicht behandelter Kontrakturen kann die vollständige Gelenksteife sein; diese nennt man Ankylose. Sie entsteht durch Verknöcherung des Gelenkspalts oder durch Veränderungen (Narbenzüge) der Gelenkskapsel.

Ansprechpartner

Dominik May

Orthopädietechniker
0231 562241 0

Vorbeugen und behandeln!

Für die Versorgung kontrakter Gelenke wurden spezielle Orthesen und Bandagen entwickelt. Diese helfen, die Gelenkfunktion zu erhalten und schützen vor Bewegungseinschränkung und Gelenkeinsteifung.

Die Vorteile

  • Zeitersparnis in der Pflege
  • Erleichterter Transfer
  • Verbesserte Hygiene
  • Deutlich erleichterte Mobilisation
  • Abbau hoher Muskelspannung
  • Schmerzreduktion beim Bewohner

Durch eine gute Prophylaxe können lagerungsbedingte Kontrakturen vermieden werden. So sollte, nach Ermittlung des Kontrakturrisikos, mit einer frühzeitigen Mobilisation sowie mit den aktiven, assistierenden oder passiven Durchbewegen der Gelenke begonnen werden.

Unser Vorschlag

Was können wir als Sanitätshaus für eine gute Versorgung und Einhaltung der Dokumentationspflichten anbieten:

  • Informationsveranstaltung für Pflegedienstleitung und –mitarbeiter (mit Zertifikat) und anschließender Diskussionsrunde
  • Verbesserung der Pflegestandards
  • Beratung über mögliche Versorgungen von Bewohnern
  • Verordnungsvorschläge
  • Kostenvoranschläge und Klärung mit den Kostenträgern
  • Nachkontrollen und Neubeantragung in definierten Zeitabständen
  • Herstellerunabhängige Präsentation der Hilfsmittel
  • Versorgung mit standardisierten Hilfsmitteln
  • Anpassung oder individuelle Fertigung von Orthesen

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