Intermittierende Kompression
Eine Möglichkeit zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität bei Lymphödemen
Ein Lymphödem ist eine deutlich sichtbare und ertastbare Schwellung eines Körperteils, welche auf Ansammlung freier Flüssigkeit mit Eiweiß, Fett, Stoffwechselschlacken im Zwischenzellgewebe beruht. Als Ursache ist eine Lymphgefäßschädigung anzusehen, d. h. lymphpflichtige Substanzen werden ungenügend aus dem Zellzwischengewebe abtransportiert, speziell Eiweißkörper.
Wir unterscheiden zwischen primären und sekundären Lymphödemen. Ein primäres Lymphödem entsteht durch eine angeborene Fehlbildung (vererbbar !) im Lymphsystem. Von einem sekundären Lymphödem sprechen wir, wenn eine andere Ursache zugrunde liegt, z. B. Verletzungen, Lymphgefäßentzündungen, ärztliche Eingriffe,Insektenstiche, Narben, Pilzerkrankungen, Tumore. Begünstigt wird das Lymphödem durch mangelnde Bewegung und Übergewicht. Beide Störungen sind Krankheitsbilder, die durch gezielte Behandlungsmethoden vermindert werden können. Neben einer angemessenen Lebensweise und der klassischen Therapie mit Hilfe von Kompressionsverbänden und -strümpfen erlangt die Intermittierende Kompressionstherapie unter Verwendung technischer Geräte eine immer größere Bedeutung.
Als wirksame Alternative bzw. zur Ergänzung der manuellen Entstauung werden apparative Lymphdrainagesysteme eingesetzt, die mittels Druckluftmanschetten einen richtungsvorgegebenen Druck auf die erkrankte Extremität ausüben. Es gibt ausgereifte Systeme, die neben einer gleichmäßigen und stufenlosen Druckregulierung unterschiedliche Kompressionsgeschwindigkeiten und die gleichzeitige Behandlung mehrerer Gliedmassen möglich machen. Fuß-, Bein-, Arm-, Bauch- und Hüftmanschetten gehören zu unserem Produktspektrum. In speziellen Fällen können diese Systeme auch als wirtschaftliches Heimgerät für die Behandlung zu Hause – bei regelmäßiger Kontrolle durch den behandelnden Arzt – rezeptiert werden.
Falls Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.

